5 Tipps wie Sie effizient heizen und dabei Geld sparen!

Effizientes Heizen – spart Geld und ist gut für die Umwelt

In Zeiten steigender Heizkosten ist es so lohnend wie nie, effizient und intelligent zu heizen. Häufig lassen sich in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mehrere Hundert Euro Heizkosten im Jahr sparen. Dabei bedarf es keiner Grundsanierung des Gebäudes, denn oft lassen sich bereits durch einige Verhaltensänderungen und günstige Wartungsarbeiten erstaunliche Effekte erzielen. Hier möchten wir Ihnen einige dieser Möglichkeiten vorstellen.

 

Heizen mit Köpfchen

Die richtige Heiztemperatur ist der erste Schritt für sparsames, effizientes Heizen. In Wohnräumen sollte die Zimmertemperatur 20 Grad betragen, in Schlafzimmer und Küche etwas weniger, in Bad und Kinderzimmer etwas mehr. Halten Sie Türen geschlossen, um die Wärme dort zu halten, wo sie benötigt wird. Sollten Sie sich für längere Zeit nicht im Haus aufhalten, etwa während eines Urlaubs, können die Heizkörper auch bis auf 12 Grad heruntergeregelt werden. Niedrigere Temperaturen begünstigen Schimmelbildung.

 

Die Thermostate von Heizkörpern sind keine einfachen Ventile, sondern regeln selbstständig den Heizwasserfluss nach eingestellter Temperatur. Eine Zimmertemperatur von 20 °C wird bei Stufe 3 erreicht. Jede Stufe höher beziehungsweise niedriger bedeutet einen Temperaturunterschied von 4 Grad. Ein höheres Aufdrehen des Thermostaten führt nicht zu einer schnelleren Erwärmung des Heizkörpers, verringert jedoch seine Effizienz, da über die Zieltemperatur hinaus geheizt wird. Eine möglichst gute Luftzirkulation am Heizkörper muss gewährleistet sein, dieser sollte nicht durch Vorhänge oder Möbel verdeckt werden.

 

Auch das richtige Lüften will gelernt sein. Kräftiges Stoßlüften ist effizienter als ständiges Kippen der Fenster, da bei Letzterem die Zimmerwände auskühlen und viel Wärme verloren geht. Drehen Sie vor dem Lüften die Heizung immer ab und sorgen Sie für einen Durchzug, um einen möglichst schnellen Luftaustausch bei geringem Wärmeverlust zu ermöglichen. Verschließen Sie zuletzt nachts auch Vorhänge und Rollläden.

 

Mit kleinen Investitionen zum großen Spareffekt

Es muss nicht unbedingt eine neue Heizung sein, um die Heizkosten zu senken. Oft genügt es bereits, die größten Verlustorte wertvoller Wärme vernünftig zu isolieren. Häufig sind dies Fenster oder Türen, die mit einfachen Isolierbändern aus dem Baumarkt abgedichtet werden können. Auch Rollladenkästen sind nicht selten Schwachstellen, die mit einfachen Isoliermatten gedämmt werden können.

 

Eine Wartung Ihrer Heizung ist ebenfalls wichtig. Benötigt Ihre Heizung Ersatzteile oder eine Reparatur, kann dies durch ein Fachunternehmen gewährleistet werden. Ersatzteile für Sanitär beziehen Sie am besten durch Fachbetriebe und lassen sie von diesen einbauen. Auch der Gasströmungswächter, für den eine Einbaupflicht besteht, kann von Wartungsunternehmen begutachtet werden. Eine professionelle Wasseranalyse des Heizwassers schützt vor einer Verkalkung und Abnutzung der Heizungsrohre, was die Heizeffizienz reduziert.

Leave your comment

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen